Dating erzgebirge

Nach Westen geht das Erzgebirge in die weitgehend unmetamorphen Grundgebirgseinheiten des Thüringisch-Fränkisch-Vogtländischen Schiefergebirges über und nach Südwesten setzt sich das Erzgebirge im Fichtelgebirge fort (diese Übergangsbereiche werden geographisch schon nicht mehr dem Erzgebirge, sondern dem Vogtland bzw. Das Erzgebirge verdankt seine Entstehung insbesondere zwei Gebirgsbildungen: Aus der variszischen Gebirgsbildung im Jungpaläozoikum ging das Erzgebirgs-Kristallin hervor, aus dem der weit überwiegende Teil des Gebirgskörpers aufgebaut ist.Im Gefolge der alpidischen Gebirgsbildung im Tertiär entstand die heutige Morphologie, das Pultschollengebirge.

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Die höheren Lagen ab etwa auf deutscher Seite gehören dem Naturpark Erzgebirge/Vogtland an – der mit 120 km Längenausdehnung größte seiner Art in Deutschland.Die Geschichte der ältesten Gesteine des heutigen Erzgebirges beginnt jedoch bereits vor etwa 570 Millionen Jahren im späten Neoproterozoikum (Ediacarium). kostenlose date seiten Dresden Vor etwa 750 Millionen Jahren begann der Superkontinent Rodinia, der den größten Teil der damaligen kontinentalen Erdkruste umfasste, zu zerfallen.Im Devon begann sich der Rheische Ozean wieder zu schließen, wobei sein südlicher Rand, mit unter anderem Armorica am Nordrand Gondwanas, nach Norden vorrückte.Im Norden war der Rheische Ozean vom Großkontinent Laurussia begrenzt, der zwischenzeitlich aus den Krustenblöcken Avalonia, Laurentia und Baltica entstanden war (siehe → Kaledonische Orogenese).

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Infolgedessen beißen im nordöstlichen Teil des Erzgebirges die älteren bzw.tektonisch tieferen Gesteine aus und im südwestlichen Teil die jüngeren bzw. Das Erzgebirge wird durch den Erzgebirgsabbruch nach Südosten scharf gegen den Egergraben und durch die Mittelsächsische Störung nach Nordosten scharf gegen den Südwestrand der Elbezone mit dem Elbtalschiefergebirge und dem Nossen-Wilsdruffer Schiefergebirge abgegrenzt.Zu Beginn des Paläozoikums befand sich Armorica/Cadomia in hohen geographischen Breiten der Südhalbkugel – tausende Kilometer entfernt von seiner heutigen Position.Vor etwa 500 Millionen Jahren, an der Schwelle vom Kambrium zum Ordovizium, wurde die Erdkruste in unmittelbarer Nachbarschaft des Saxothuringikums gedehnt, was zunächst zur Entstehung eines Grabenbruchs und nachfolgend zur Ablösung des Kleinkontinentes Avalonia führte.Mit dem Döhlener Becken und der Elbtalkreide greifen dort auch Gesteine des jungpaläozoisch-mesozoischen Deckgebirges auf das Erzgebirge über.

Auch entlang des fast gesamten Nordwestrandes überlappen jungpaläozoische Sedimente, die Reste der Füllung des Vorerzgebirgs-Beckens, das Erzgebirgskristallin.

Aus seinen Bruchstücken formierten sich zwischen etwa 650 und 530 Millionen Jahren vor heute der Großkontinent Gondwana, in dem die Vorläufer der heutigen kontinentalen Krustenblöcke Afrika-Arabien, Südamerika, Antarktika, Australien und Indien vereint waren, sowie die kleineren Nordkontinente Laurentia („Ur-Nordamerika“), Baltica („Ur-Europa“) und Sibiria („Ur-Sibirien“).

Vor etwa 570 Millionen Jahren war dem Westafrikanischen Kraton ein Inselbogen vorgelagert.

Die davon betroffenen Gesteine wurden sehr schnell sehr tief versenkt, jedoch mit Fortschreiten der Kollision ebenso schnell wieder in höhere Bereiche der Kruste transportiert (exhumiert).

Das Vorkommen von winzigen Diamanten in Gesteinen nahe der Saidenbach-Talsperre im Westerzgebirge deutet darauf hin, dass dieses Material bis in den oberen Erdmantel, in Tiefen von 150 km gelangt war. Radiometrische Altersmessungen an verschiedenen Gesteinen aus verschiedenen Gegenden des Erzgebirges erbringen einheitlich etwa 340 Millionen Jahre (Viséum).

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